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Pressemitteilungen



08.01.2017: Kölnische Rundschau
>> Kölns neues Zugpferd - Erster öffentliche Auftritt von Stadtdirektor Stephan Keller
Die gute Nachricht: „Das Pääd ist in einem guten Zustand.“ Die schlechte: Diese Aussage lässt sich nicht auf die Stadt Köln übertragen.
Diesen Schluss ließ der Neujahrsempfang des Kölner Verkehrsvereins zu, der als Gastredner den neuen Stadtdirektor Dr. Stephan Keller (CDU) in die Räume der Industrie- und Handelskammer geladen hatte.

Pressemitteilung

26. November 2015

Kölner Verkehrsverein verleiht „SAURE ZITRONE“ 2015



Kölner Verkehrsverein vergibt die „Saure Zitrone“ an die in der
Mauthgasse (Altstadt) ansässigen Gastronomiebetriebe Steakhaus
Angusto, Steakhouse Royale, Pizza Ristorante Cocktailbar Casa Nouva,
sowie das Wirtshaus Schwejk.

Begründung:


Das Martinsviertel in der Kölner Altstadt zählt zur Visitenkarte der Stadt Köln. Für den Wiederaufbau des Viertels einschließlich der romanischen und stadtbildprägenden Basilika Groß St. Martin wurde das Architektenehepaar Joachim und Margot Schürmann mit dem renommierten Deutschen Architekturpreis im Jahr 1981 ausgezeichnet. Das Viertel ist in seinem großzügig angelegten Innenhof durch die Martinssäule, den Tierbrunnen sowie den durch Baumreihen nachgezeichneten alten Benediktinerkreuzgang geprägt. Die dort und insbesondere zur Mauthgasse ansässigen Betriebe Steakhaus Angusto, Steakhouse Royale, Pizza Ristorante Cocktailbar Casa Nuova sowie das Wirtshaus Schwejk tragen nunmehr seit Jahren durch Ihre Außendarstellung dazu bei, dass die architektonische und kulturhistorische Bedeutung des Viertels zunehmend beeinträchtigt wird. Mittlerweile ist die komplette Fassade des Gebäudes durch zahllose Werbetafeln betroffen und im Hinblick auf die architektonische Qualität nicht mehr lesbar. Ebenso wird die Wahrnehmung des öffentlichen Raumes durch zahlreiche Eigenbauten und die Erweiterungen der Außengastronomie nachhaltig gestört.

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat im Oktober diesen Jahres auf entsprechende Missstände in der Domumgebung Bereich Komödienstraße hingewiesen. Der Kölner Verkehrsverein möchte mit dieser Auszeichnung den Blickwinkel erweitern und einmal mehr an das Verantwortungsgefühl aller Beteiligten im Hinblick auf das Erscheinungsbild der historischen Mitte unserer Stadt appellieren. Die Auszeichnung soll zudem als Aufforderung an Politik und Verwaltung verstanden werden, für eine effektive Gestaltungssatzung Sorge zu tragen.

Der Jury gehörten in diesem Jahr folgende Vorstandsmitglieder des Kölner Verkehrsvereins an:
Martin Schwieren - Vorsitzender
Lambert Bachem - Geschäftsführer J.P. Bachem Verlag - als Stellvertreter
Dr. Joachim Groth - Bürgergemeinschaft der Altstadt
Daniel Wendig - Direktor M.M.Warburg Bank



27.11.2015: radio-koeln.de
>> Schmähpreis - Saure Zitrone 2015 geht ins Martinsviertel
Die Saure Zitrone ist kein Preis, um den sich Unternehmen reißen. Er wird vergeben für misslungene Bauprojekte, schlechte Stadtarchitektur oder vernachlässigte Plätze.



Kölner Verkehrsverein fordert den Erhalt von Parkplätzen



6. Januar 2015
Auf ihrer Jahreshauptversammlung im Dezember beschlossen die Mitglieder des Kölner Verkehrsvereins den Erhalt von Parkplätzen im Bereich Cäcilienstrasse mit Nachdruck zu fordern.
Der geplante Abriss des BP-Parkhauses dürfe nicht zu einer Reduzierung des Parkplatzangebots in diesem Bereich führen.

Der KVV empfiehlt, dies im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs für die Neubebauung zu gewährleisten.

Neben zahlreichen anderen Problemstellen der Stadt erörterte die Versammlung den katastrophalen Pflegezustand am Kölner Neumarkt.

Hier erwartet man eine schnelle Verbesserung der derzeitigen Situation.


Vorstandswahlen



Im Rahmen der turnusmäßig statt findenden Vorstandswahlen wurden im Amt bestätigt bzw. neu gewählt.



Im Bild vom links:
D. Wendig, M. Hövelmann, M. Schwieren, Dr. Groth, L. Bachem, M. Gaul, Dr. Soénius.


Martin Schwieren - Vorsitzender
Lambert Bachem - Geschäftsführer J.P. Bachem Verlag - als Stellvertreter
Konrad Adenauer – Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888 e.V.
Michael Hövelmann - Galeria Kaufhof
Dr. Joachim Groth - Bürgergemeinschaft der Altstadt
Dr. Ulrich S. Soénius - Geschäftsführer IHK Köln, Geschäftsbereich Standortpolitik.
Josef Sommer - Geschäftsführer KölnTourismus GmbH
Daniel Wendig - Direktor M.M.Warburg Bank
 

Info

Bürger, Händler, die IHK Köln und der Einzelhandelsverband gründeten 1963 den Kölner Verkehrsverein e.V. und verstanden ihn als ein Forum von Initiativen, um die Attraktivität und urbane Qualität der Metropole Köln weiter zu entwickeln. Heute zählt der Verein rund 200 Mitglieder: honorige Bürger, engagierte Geschäftsleute und Kölner Institutionen.


Für den Erfolg des Vereins stehen viele Projekte. Prominenteste Beispiele sind die Wiedererrichtung des Reiterdenkmals Friedrich Wilhelm III. auf dem Heumarkt. Hier konnte der Ratsbeschluss verkündet werden und die Generierung von Spenden im 5 stelligen Bereich.
Neben einer Einzelspende eines Kölner Bürgers hat auch die Bürgergesellschaft im Rahmen ihrer Jubiläumsgala einen hohen Betrag sammeln können. Nicht unerwähnt bleiben soll der Lions Club Caligula ebenfalls mit einer nicht unbeträchtlichen Spende.
Auch die Beleuchtung der Hohenzollernbrücke. Damals wie heute ist bei vielen Initiativen eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung sinnvoll und wünschenswert, ebenso wie das Einwerben von Spenden häufig notwendig ist, um den Erfolg eines Projektes erst zu ermöglichen.

Für das Anprangern von Fehlentwicklungen startete der Verein vor rund zehn Jahren eine erfolgreiche PR-Aktion: er initiierte die Vergabe der “Sauren Zitrone”. Diese Negativauszeichnung wird vergeben für misslungene Bauprojekte, unverträgliche Stadtarchitektur oder vernachlässigte öffentliche oder private Plätze und Zonen.
Ein überaus vielversprechendes Signal setzte der KVV auch vor Jahren mit der Einrichtung des Mercurius-Preises zur Förderung des Tourismus in der Stadt. Gemeinsam mit der KölnTourismus GmbH werden Leistungen gewürdigt, die das Touristenaufkommen und das Image der Stadt positiv beeinflussen. Beide Auszeichnungen werden jährlich vergeben.

Kontakt für Rückfragen:
Martin Schwieren, Vorsitzender des KVV / mobil 0173 - 51 61 012.




"Neujahrsempfang 2014"



07.01.2014: express.de
>> DENKMAL AM HEUMARKT - Billiglösung für das Reiterdenkmal
Es ist eine Posse, die schon seit Jahren die Gemüter erhitzt: Der Zoff um die Sanierung des Reiterdenkmals am Heumarkt. Nun will Oberbürgermeister Jürgen Roters (64, SPD) aus dem Stadtsäckel 250.000 Euro für die Reparatur des Sockels lockermachen.


06.01.2014: rundschau-online.de
>> REITERDENKMAL AM HEUMARKT - Auch der Sockel wird saniert
Oberbürgermeister Roters kündigt beim Neujahrsempfang des Verkehrsvereins an, dass nun auch der Sockel des Reiterdenkmals auf dem Heumarkt restauriert werden soll. Dafür ist ein Budget von 250.000 Euro vorgesehen.


06.01.2014: rundschau-online.de
>> OB INITIIERT IDEENWETTBEWERB - Neustart fürs Reiterdenkmal
Das Steckenpferd des Kölner Verkehrsvereins ist seit Jahren das Reiterdenkmal auf dem Heumarkt. OB Roters kündigte „sehr kurzfristig“ die Durchführung eines Ideenwettbewerbs zur Restaurierung des Standbild-Sockels an.

10.01.2013: rundschau-online.de
>> ARCHÄOLOGISCHE ZONE - Marode Brücken: OB kritisiert Soli
Deutliche Kritik musste sich Oberbürgermeister Jürgen Roters beim Neujahrsempfang des Kölner Verkehrsvereins in der Industrie- und Handelskammer anhören. Vieles in Köln sei im vergangenen Jahr „geopfert worden“.

Mercurius-Preis 2012



Zur Preisverleihung am 20. November 2012 an das Festkomitee Kölner Karnevals und an Barbara Schock-Werner können Sie hier zwei Pressemeldungen lesen.

Kölnische Rundschau + Kölner Express



Bericht im Magazin der IHK Köln im April 2012



Botschafter für ein schönes Köln: Wenn Kölner Gebäude oder Plätze in schlechtem Zustand oder architektonisch so gar nicht gelungen sind, dann wird der Kölner Verkehrsverein e.V. aktiv. Seit 1963 begleitet der Verein kritisch die Entwicklung der Stadt.
zum Bericht als PDF-Dokument.


Presseinformation - 10. November 2010



„Wir werden gehört“

Jahreshauptversammlung: Kölner Verkehrsverein zieht Bilanz seiner Arbeit und kündigt „Saure Zitrone“ noch im November an

Der Ort war gut gewählt. Zu seiner Jahreshauptversammlung hatte der Kölner Verkehrsverein ins Museum Schnütgen eingeladen, in die Bibliothek des erst vor wenigen Tagen eröffneten neuen Museumskomplexes an der Cäcilienstraße. „Hier klaffte bis vor kurzem das sogenannte ‚Kölner Loch’ – ein Ärgernis im Stadtbild, dessen zügige Beseitigung auch der Kölner Verkehrsverein immer wieder angemahnt hatte“, sagte Martin Schwieren, Vorsitzender des Kölner Verkehrsvereins (KVV), zur Begrüßung. „In Köln dauern manche Dinge leider länger, aber immerhin: Der neue Museumsneubau zeigt, wie eindrucksvoll hier auch etwas zu Ende gebracht werden kann!“ Weniger beeindruckt zeigte sich Schwieren in seinem Jahresrückblick vom städtischen Engagement für den öffentlichen Raum insgesamt: „Es gibt ein systemisches Problem in der Stadt. Ganz generell müssen die Planungs-, Entscheidungs- und Durchführungsprozesse dringend verbessert werden.“

Das Grundproblem seien die unterschiedlichen Zuständigkeiten. „Das macht ein effizientes Stadtraummanagement so schwierig“, beklagt der KVV-Vorsitzende. Dies dürfe aber keine Ausrede sein. In diesem Zusammenhang kündigte Schwieren die Vergabe der „Sauren Zitrone“ noch in diesem Jahr an. „Die Jury hat Ende Oktober getagt und sich einstimmig für einen ‚Preisträger’ entschieden“, so Schwieren. „Der Verkehrsverein wird also auch in diesem Jahr mit seiner Negativauszeichnung auf die Vernachlässigung des öffentlichen Raumes aufmerksam machen!“ Die „Saure Zitrone“ 2010 soll voraussichtlich Ende November vergeben werden.

In seinem Bericht an die Vereinsmitglieder machte Schwieren deutlich, auf welchen Ebenen sich der Verein im Laufe des Jahres für eine attraktive Stadt eingesetzt hat. So gab es beispielsweise Gespräche mit dem Baudezernenten der Stadt, dem Manager des Kölner Hauptbahnhofs und Bahnhofs Deutz, mit City-Marketing und den Kölner Verkehrsbetrieben. Zudem engagierte sich der Verein weiterhin für das Reiterdenkmal auf dem Heumarkt und vergab gemeinsam mit KölnTourismus den „Mercuriuspreis 2010“. „Nach zwei Jahren im Amt des Vorsitzenden stelle ich erfreut fest: Der Verkehrsverein genießt in der Stadt Reputation“, sagte Schwieren zum Abschluss seines Berichts. „Wir werden gehört und haben Gewicht.“ Und dann appellierte er an die Vereinsmitglieder: „Dieses Gewicht muss noch stärker werden – lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten!“

Es folgten der Kassenbericht und die einstimmige Entlastung des Vorstands sowie eine Wiederwahl zum Vorstand: Herbert Hamacher, Geschäftsführer der Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße, wurde nach drei Jahren Vorstandsarbeit für weitere drei Jahre einstimmig wiedergewählt.

Sodann ehrte der Vereinsvorsitzende drei Unternehmen und eine Privatperson für langjährige Mitgliedschaft: die Galeria Kaufhof GmbH (Hauptverwaltung), die Kuttenkeuler GmbH sowie der Landschaftsarchitekt Horst V. Calles erhielten für ihre 40-jährige Mitgliedschaft einen „Baustein für Köln“. Oskar Hummel vom Antik Hotel Bristol erhielt nachträglich ebenfalls einen „Baustein für Köln“ – das Unternehmen ist inzwischen seit 43 Jahren Mitglied des Kölner Verkehrsvereins. Beim „Baustein für Köln“ handelt es sich um Original-Pflastersteine der „Via Culturalis“, einer Kulturzone in Köln, die vom Verkehrsverein intensiv gefördert wird.

Insgesamt zählt der Kölner Verkehrsverein derzeit rund 200 Mitglieder. darunter viele aus den unterschiedlichen Branchen des Handels, der Banken, der Hotellerie, die IHK sowie die Spitzenorganisationen des Handwerks und ebenso Privatpersonen. „Wir sind eine schlagkräftige Truppe, würden uns aber „Wir sind eine schlagkräftige Truppe, würden uns aber nichtsdestotrotz über neue Mitglieder freuen“, so der KVV-Vorsitzende, „denn es bleibt in Köln in Sachen Stadtbild jede Menge zu tun und zu fordern.“
 



"Die Aufgabe ist mir ein Herzensanliegen"


Martin Schwieren ist neuer Vorsitzender des Kölner Verkehrsvereins

Köln, 17. Oktober 2008. "Es ist mir ein Herzensanliegen, gemeinsam mit Anderen unsere Stadt voranzubringen!" Mit diesen Worten dankte Martin Schwieren den Mitgliedern des Kölner Verkehrsvereins e.V. Diese wählten ihn gestern in der jährlichen Mitgliederversammlung einstimmig zum neuen Vorsitzenden. Er tritt damit die Nachfolge von Manfred Münzel an, der den Verein von 1999 bis 2008 führte und nun nicht mehr zur Wiederwahl angetreten war. Schwieren, seit 1979 selbstständiger Steinmetzmeister in Köln-Dünnwald, dankte seinem Vorgänger für dessen Arbeit: "Ob 'Clean up Cologne', Saure Zitrone oder Mercurius-Preis: Mit Manfred Münzel an der Spitze hat der Verkehrsverein zahlreiche wichtige Debatten um die Stadtgestaltung angestoßen." In den Vorstand wiedergewählt wurden, ebenfalls einstimmig, Lambert Bachem, Heinrich Becker, Professor Henrik Hanstein, Wilhelm Luxem, Wiljo Schumacher, Elisabeth Slapio, Josef Sommer und Gottfried Staats. Dem Vorstand gehören außerdem Eldach Herfeld und Herbert Hamacher an, die in diesem Jahr nicht zur Wahl standen.

Martin Schwieren freut sich auf seine neue Aufgabe als Vorsitzender des Kölner Verkehrsvereins. "Ich bin ein kölsche Jung", ich liebe diese Stadt – und ich leide an und mit der Stadt", sagte er in der gestrigen Mitgliederver-sammlung. "Liebe heißt verzeihen – aber auch, die Dinge, die einen stören, offen anzusprechen!" Genau das habe er vor. "Köln hat so viel Potenzial und so viel historische Schätze", so Schwieren, "doch viel zu oft kommt dieses Potenzial nur ungenügend zur Entfaltung." Das besondere Interesse des Handwerksunternehmers gilt Denkmälern. Einer seiner Schwerpunkte als Steinmetz ist die Restaurierung denkmalgeschützter Objekte. Außerdem engagiert er sich als Vorstandsmitglied im Verein Deutscher Restauratoren und als Mitglied im Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz. Hinzu kommen zahlreiche weitere Ehrenämter, unter anderem im Zentralverband der Deutschen Naturwerksteinwirtschaft, als Bundes- und Landesinnungsmeister, als Mitglied des Vorstands der Kreishandwerkerschaft Köln, als Vorsitzender des Berufsbildungswerks des Deutschen Steinmetzhandwerks und als Vorsitzender des Arbeitskreises Handwerk und Kultur beim Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin. Schwieren wurde 1951 in Wesseling geboren, ist verheiratet und hat drei Söhne.

Der Vorgänger im Amt des Vorsitzenden des Kölner Verkehrsvereins, Manfred Münzel, trat nach drei Wahlperioden und neun Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr zu Wahl an. "Es wird Zeit, den Stab an einen jüngeren Nachfolger weiterzureichen, der mit frischer Tatkraft die zahlreichen Aufgaben unseres Vereins fortführt", sagte Münzel, der im Juni seinen 70. Geburtstag gefeiert hatte, zu seinem Abschied. In seiner Amtszeit zwischen 1999 und 2008 konnte der Verkehrsverein zahlreiche Impulse für mehr Sauberkeit, Helligkeit und Sicherheit in der Stadt setzen. So gehörte der Verein zu den Initiatoren der Sauberkeitsaktionen "Clean up Cologne" und "Köln putz(t) munter", wirkte beim Leitbild 2020 der Stadt Köln mit, sorgte mit dafür, dass viele Kölner Brunnen wieder sprudelten, und übernahm die Patenschaft für das Projekt einer zentralen Kulturachse in Köln, die "Via Culturalis". Besondere Aufmerksamkeit erzielte der Verein in den zurückliegenden Jahren mit der "Sauren Zitrone", einer in Münzels Amtszeit kreierte Anti-Auszeichnung für besonders negative Beispiele von Stadtgestaltung. "Preisträger" waren unter anderem das Musical-Zelt am Breslauer Platz oder die Dom-Umgebung (vor der Umgestaltung). Außerdem hat Münzel gemeinsam mit Josef Sommer von KölnTourismus den "Mercurius-Preis" ins Leben gerufen, mit dem der Kölner Verkehrsverein und KölnTourismus Menschen und Institutionen auszeichnen, die sich um die Förderung des Tourismus in Köln verdient machen. Auch die Beleuchtung einiger Rheinbrücken und des Deutzer Rheinufers sowie – ein Dauerbrenner – der unermüdliche Einsatz für die Restaurierung des Reiterstandbildes auf dem Heumarkt zählen zu den Verdiensten des Kölner Verkehrsvereins und seines langjährigen Vorsitzenden Münzel. "Gäbe es den Verkehrsverein nicht", sagte dieser in der Mitgliederversammlung, "er müsste neu erfunden werden." Und zu seinem Nachfolger sagte Münzel: "Martin Schwieren hat ein Herz für Köln – ich wünsche ihm viel Glück und Erfolg!"


Köln, im Februar 2008

Spendenaufruf zur Sanierung des Reiterstandbildes
Friedrich Wilhelm III. König von Preußen
auf dem Heumarkt in Köln



Sehr geehrte Damen und Herren,

der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Fritz Schramma, hat wegen der besonderen Bedeutung des Reiterdenkmals auf dem Heumarkt für die Stadt alle Bürgerinnen und Bürger zur Mithilfe bei dessen Wiederherstellung aufgerufen.

Wir, der KÖLNER VERKEHRSVEREIN e.V. und seine Mitglieder waren die Initiatoren und Träger der ersten Wiederherstellung des Reiterstandbildes nach dem Krieg. Unsere Vorväter haben enormes geleistet, um das Denkmal halbwegs wieder instand zu setzen. Auch der neuen Verpflichtung, nochmals um Spendenmittel zu werben, können wir uns nur schwer entziehen.



Das Reiterstandbild Friedrich Wilhelm III., König von Preußen, ist eines der bedeutendsten Denkmäler, das an die außerordentliche Entwicklungszeit unserer Stadt im 19. Jahrhundert in der Preußischen Rheinprovinz erinnert.

Wir treten deshalb mit der herzlichen Bitte an Sie heran, auch Ihren Beitrag im Sinne der Stiftung zur Wiederherstellung des Denkmals zu erbringen. Es sollte alles darangesetzt werden, Reiter, Pferd und Sockel bis zum Jahresende 2008 wieder auf den Heumarkt zurückzubringen.

Ihre Spende zahlen Sie bitte auf unser Konto zur Stiftung Nr. 24630030 bei der Kölner Bank eG, BLZ 37160087.
Sie erhalten dann auf Wunsch eine steuerlich abzugsfähige Bestätigung, da wir als Gemeinnütziger Verein dazu berechtigt sind.

Schon jetzt dürfen wir Ihnen im Namen aller Initiatoren sehr herzlich für Ihren Betrag danken. Wir sichern Ihnen zu, alles zu unternehmen, um das gemeinsame Ziel einer baldigen und endgültigen Wiederherstellung des Reiterdenkmals zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen
für den geschäftsführenden Vorstand der Kölner Verkehrsvereins e.V.

Lambert Bachem       Martin Schwieren       Wiljo Schumacher       Elisabeth Slapio
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KÖLNER VERKEHRSVEREIN zur Förderung des kulturellen Lebens e.V.


Unter Sachsenhausen 10-26   |   50667 Köln   |   Telefon 0221 / 912 96 87   |   Telefax 0221 / 912 96 89
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