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Kölner Wochenspiegel vom 18. Januar 2012

Auf festem Fundament - "Saure Zitronen" für die Bahnbögenn Oberbürgermeister



Der Kölner Verkehrsverein hatte geladen und zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik kamen. Auf die Vergabe der "Sauren Zitrone" angesprochen, die jedes Jahr an unrühmliche Plätze verliehen wird, konnte Schwieren, Vorsitzender des Kölner Verkehrsvereins keinen spezifischen Träger nennen.

"Soviel saure Zitronen, wie die Bahnbögen in Ehrenfeld gekommen hätten, war kein Zuständiger bei der Bahn bereit diese anzunehmen." Das Reiterdenkmal am Heumarkt beschäftigt den Verkehrsverein auch schon seit Jahren. Das Denkmal selber ist restauriert nur nicht der Sockel. Für ihn werden laut Kölner Verein weit über eine Million Euro veranschlagt.


Jürgen Roters bedankte sich beim Vorsitzenden des Kölner Verkehrsvereins,
Martin Schwieren, für die Anregungen und die Kritik.
(Foto: Kölner Wochenspiegel - Woywod)

Doch es ist kein Geld im Stadtsäckel. Diesen Wink mit dem Zaun­pfahl, griff Oberbürgermeister Jürgens Roters gerne auf und fragte direkt nach: "Geht es auch Tacken preiswerter?" Roters erläuterte, dass es ihm klar sei, das in Köln noch viel gemacht werden müsste. Ihm liegt jedoch das Dom-Umfeld sehr am Herzen und freute sich, das Geld, das aus dem Konjunkturpaket zwei stammt, in Straßenbau, Schulrenovierung und Energieeinsparung einsetzen zu können. Geschnürt hatte es noch sein Amtvorgänger, Fritz Schramma, der die Dankesworte schmunzeld annahm.


Kölnische Rundschau vom 07. Januar 2012

Neujahrsempfang des Verkehrsvereins - OB fordert zweites Konjunkturpaket



Der Kölner Verkehrsverein sei eine „seit fast 50 Jahren bestehende Nichtregierungsorganisation“, lobte Jürgen Roters. Der Verein hatte zum Neujahrsempfang bei der IHK geladen, und in seiner Ansprache bedankte Roters sich für das Engagement und die kritische Begleitung.

Der Kölner Verkehrsverein sei eine „seit fast 50 Jahren bestehende Nichtregierungsorganisation“, lobte Jürgen Roters. Der Verein hatte zum Neujahrsempfang bei der IHK geladen, und in seiner Ansprache bedankte Roters sich für das Engagement und die kritische Begleitung der Stadtentwicklung und sicherte zu, die Forderungen des Vereins „ernsthaft aufzunehmen und soweit realisierbar umzusetzen“. Viele Verwaltungsvorhaben forderten aber trotz zunehmender digitaler Transparenz Zeit, Sorgfalt gehe schon deshalb vor Schnelligkeit, weil die Verfahren immer komplizierter würden – sei es durch erweiterte Bürgerbeteiligung, sei es durch rechtliche Auseinandersetzungen.

Meinungsaustausch:
OB Jürgen Roters und Vorsitzender Martin Schwieren (l.) beim Empfang des Verkehrsvereins.
(Foto: Kölnische Rundschau - Meisenberg)


Als Beispiel dafür, dass auch Verwaltungen schnell reagieren können, nannte der OB die Umsetzung des „Konjunkturpakets 2“: 100 Millionen Euro seien in nur zweieinhalb Jahren in die Sanierung von Straßen und Schulen geflossen. „Das war segensreich für die regionale Wirtschaft.“ Nun sei es Zeit für ein weiteres Konjunkturpaket des Bundes, mit dem die energetische Sanierung von Schul- und Kulturbauten in Angriff genommen werden könne. Roters versprach Fortschritte in der Stadtgestaltung, weil der Bau der Nord-Süd-Bahn absehbar zu Ende gehe. Dies sei schon am Breslauer Platz erkennbar, eine „ästhetisch angemessene Gestaltung“ des Kurt-Hackenberg-Platz werde bald folgen.

Zuvor hatte Martin Schwieren, der Vorsitzende des Verkehrsvereins, mangelnden Gestaltungswillen seitens der Stadtverwaltung angeprangert. „Der Wille ist sicher vorhanden, er ist aber nicht erkennbar. Lassen Sie als Oberbürgermeister mehr Gestaltungswillen erkennen.“

Schwieren erinnerte an die Verleihung des Mercurius-Preises für besondere Verdienste um Köln, mit dem in diesem Jahr die Lit.Cologne-Macher ausgezeichnet wurden. Der Negativ-Preis, die Saure Zitrone, wurde nicht vergeben, „ aber die Bahnbögen in Köln sind ein guter Kandidat“.

Thema war erneut das Reiterstandbild auf dem Heumarkt, dessen Sockel weiter der Sanierung harrt. „Der Pott ist leer“, räumte Schwieren mit Blick auf die Absicht ein, die Hälfte der Sanierungskosten durch Spenden zusammenzubringen. „Irgendjemand muss die Initiative ergreifen.“ Die Bürgerschaft habe eine Bringschuld, erwiderte darauf Roters. Vielleicht könne man aber noch einmal prüfen, ob die Sanierung des Sockels wirklich so teuer ausfallen müsse.


Kölner Express vom 06. Januar 2012

Stadtspitze - Tut was für den Preußenkönig!



Der Kölner Verkehrsverein prangert stets Missstände im Erscheinungsbild der Stadt an. So war es auch am Freitag auf dem Neujahrsempfang.

Der Vorsitzende Martin Schwieren kann sich etwa nicht damit abfinden, dass für die Sanierung des Reiterdenkmals auf dem Heumarkt kein Geld da sei.

Das Reiterdenkmal müsste saniert werden.
Foto: Kölner Express - Schwaiger

Der Knackpunkt: Die Reparatur des Denkmal-Sockels wird auf 1,65 Millionen Euro geschätzt. Die Stadt gibt erst Geld, wenn die Hälfte durch Spenden aus der Bürgerschaft vorliegt. „Ich habe da wenig Hoffnung, dass der Spendentopf sich füllt“, klagt Schwieren und appelliert an die Stadtspitze, dennoch etwas zu tun.

Oberbürgermeister Jürgen Roters versicherte prompt, den Preußenkönig nicht zu vergessen. Eventuell müsste die Sanierung nochmals berechnet werden. „Geht es denn wirklich nicht auch eine Nummer kleiner?“, fragt der OB.

Priorität habe 2012 die „Aufmöblung“ der Dom-Umgebung. Für vieles andere fehlt Geld. So bekräftigte der OB die Forderung an den Bund, ein weiteres Konjunkturpaket für Städte aufzulegen.


Kölnische Rundschau vom 17. September 2011

Literaturfest - Erfolgsgeschichte aus der Eisdiele



Der eine ist „Perfektionist, aber immer bereit zu improvisieren“, die anderen haben das Kunststück vollbracht, aus einer Idee, die in einer Eisdiele geboren wurde, ein internationales Literaturfest zu entwickeln.

„Davor können Veranstalter nur den Hut ziehen“, meinte Josef Sommer, Chef von Köln-Tourismus. Gestern ehrten der Kölner Verkehrsverein unter seinem Vorsitzenden Martin Schwieren und Köln-Tourismus den Bildhauer, Bühnenbildner und Wagenbauer Herbert Labusga und die Macher der lit.Cologne mit dem Mercurius-Preis. Zugleiter Christoph Kuckelkorn erinnerte an Werke Labusgas wie das Denkmal des Grafen Solms an der Zeughausstraße, das große Einhorn als Zeichen der MMC-Studios in Ossendorf oder das Reiterstandbild aus Styropor, das Labusga in den 80er Jahren auf dem damals leeren Platz des Standbilds am Heumarkt platzierte.

Kuckelkorn bescheinigte dem Mann, der seit 51 Jahren Wagen für den Rosenmontagszug baut und rund 4000 Figuren geschaffen hat, Gips und Leim durch Draht und Papier ersetzt zu haben und damit Begründer der für den Zug heute typischen Formensprache zu sein. Labusga dankte sichtlich beeindruckt: „Das hat noch nie einer über mich gesagt. Das rührt mich richtig.“

„Zur Begründung der Entscheidung hätte man ein Buch schreiben können oder wenigstens eine Kurzgeschichte“, leitete Sommer als Laudator für die lit.Cologne zu deren Geschäftsführern Rainer Osnowski, Werner Köhler und Dr. Edmund Labonté über. Was vor elf Jahren begann, habe längst bundesweite Aufmerksamkeit und ziehe jedes Frühjahr viele Gäste in die Stadt. Das diesjährige internationale Literaturfest habe mit seinen 162 Veranstaltungen 85 000 Besucher angelockt.

Osnowski dankte herzlich und erinnerte an die Anfänge, als Zweifler fragten, wer denn von außerhalb zu einer Lesung kommen solle. „In Politik und Verwaltung hat man nicht verstanden, was wir machen wollten“, so Osnowski, „aber Josef Sommer hat uns immer ermutigt weiterzumachen. Der Preis ist für uns eine sehr besondere Auszeichnung.“




Kölner Stadt-Anzeiger vom 24. November 2010

„Die schlechtesten Seiten Kölns“



Dreck und Verkehrschaos: Der Bereich zwischen Breslauer Platz, Kurt-Hackenberg-Platz und Rhein erhält die „Saure Zitrone“ 2010 für vernachlässigte Flächen Kölns. Baudezernent Bernd Streitberger nahm den fragwürdigen Preis entgegen - und versprach Besserung.

Der Bereich zwischen Breslauer Platz, Kurt-Hackenberg-Platz und Rhein ist am Dienstag mit der „Sauren Zitrone“ 2010 ausgezeichnet worden, einem äußerst fragwürdigen „Preis“, den der Kölner Verkehrsverein traditionell für die „Vernachlässigung öffentlichen Raumes“ vergibt. „In diesem Innenstadtbereich zeigt sich Köln von seiner schlechtesten Seite“, so Martin Schwieren, der Vorsitzende des Verkehrsvereins, „allerorten Dreck, schlechtes Baustellenmanagement, keinerlei Koordination, Zuständigkeitswirrwarr.“ Baudezernent Bernd Streitberger nahm es auf sich, als Vertreter der Stadt die „Saure Zitrone“ entgegenzunehmen.

„Systemisches Problem“

Auch beim diesjährigen „Wettbewerb“ seien viele Vorschläge eingegangen, die Jury hätte lange über den Einsendungen gebrütet, berichtete Schwieren bei der Preisverleihung. Das Areal zwischen Kurt-Hackenberg-Platz und Breslauer Platz sei einstimmig und mit Abstand zum „Sieger“ gekürt worden. „Dieser Bereich steht stellvertretend für ein besonderes Problem, auf das wir hinweisen wollen - unzureichende Planungs-, Entscheidungs- und Durchführungsprozesse sowie den Mangel an Verantwortlichkeit.“ Die Jury nannte dies ein „systemisches Problem“.

Lob für Streitberger

Schwieren betonte, der Verkehrsverein wolle niemanden an den Pranger stellen - und er lobte den Planungs- und Baudezernenten, der die „Saure Zitrone“ stellvertretend für dieses „systemische Problem“ ausgehändigt bekomme: „Er ist nicht der Schuldige, aber er übernimmt Verantwortung und will mit allen Kräften Licht ins Dunkel des Zuständigkeitswirrwarrs bringen.“

Der so Gelobte räumte denn auch ein, dass man in Köln mittlerweile über viele hässliche Dinge hinwegsehe. „Ich gebe Ihnen recht, vieles muss besser werden“, sagte Streitberger. Und er kündigte eine „Art Aufatmen-Erlebnis“ an, wenn es gelänge, für bessere Abläufe und eine bessere Koordination zu sorgen.“

Presseinformation - 10. November 2010



„Wir werden gehört“

Jahreshauptversammlung: Kölner Verkehrsverein zieht Bilanz seiner Arbeit und kündigt „Saure Zitrone“ noch im November an

Der Ort war gut gewählt. Zu seiner Jahreshauptversammlung hatte der Kölner Verkehrsverein ins Museum Schnütgen eingeladen, in die Bibliothek des erst vor wenigen Tagen eröffneten neuen Museumskomplexes an der Cäcilienstraße. „Hier klaffte bis vor kurzem das sogenannte ‚Kölner Loch’ – ein Ärgernis im Stadtbild, dessen zügige Beseitigung auch der Kölner Verkehrsverein immer wieder angemahnt hatte“, sagte Martin Schwieren, Vorsitzender des Kölner Verkehrsvereins (KVV), zur Begrüßung. „In Köln dauern manche Dinge leider länger, aber immerhin: Der neue Museumsneubau zeigt, wie eindrucksvoll hier auch etwas zu Ende gebracht werden kann!“ Weniger beeindruckt zeigte sich Schwieren in seinem Jahresrückblick vom städtischen Engagement für den öffentlichen Raum insgesamt: „Es gibt ein systemisches Problem in der Stadt. Ganz generell müssen die Planungs-, Entscheidungs- und Durchführungsprozesse dringend verbessert werden.“

Das Grundproblem seien die unterschiedlichen Zuständigkeiten. „Das macht ein effizientes Stadtraummanagement so schwierig“, beklagt der KVV-Vorsitzende. Dies dürfe aber keine Ausrede sein. In diesem Zusammenhang kündigte Schwieren die Vergabe der „Sauren Zitrone“ noch in diesem Jahr an. „Die Jury hat Ende Oktober getagt und sich einstimmig für einen ‚Preisträger’ entschieden“, so Schwieren. „Der Verkehrsverein wird also auch in diesem Jahr mit seiner Negativauszeichnung auf die Vernachlässigung des öffentlichen Raumes aufmerksam machen!“ Die „Saure Zitrone“ 2010 soll voraussichtlich Ende November vergeben werden.

In seinem Bericht an die Vereinsmitglieder machte Schwieren deutlich, auf welchen Ebenen sich der Verein im Laufe des Jahres für eine attraktive Stadt eingesetzt hat. So gab es beispielsweise Gespräche mit dem Baudezernenten der Stadt, dem Manager des Kölner Hauptbahnhofs und Bahnhofs Deutz, mit City-Marketing und den Kölner Verkehrsbetrieben. Zudem engagierte sich der Verein weiterhin für das Reiterdenkmal auf dem Heumarkt und vergab gemeinsam mit KölnTourismus den „Mercuriuspreis 2010“. „Nach zwei Jahren im Amt des Vorsitzenden stelle ich erfreut fest: Der Verkehrsverein genießt in der Stadt Reputation“, sagte Schwieren zum Abschluss seines Berichts. „Wir werden gehört und haben Gewicht.“ Und dann appellierte er an die Vereinsmitglieder: „Dieses Gewicht muss noch stärker werden – lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten!“

Es folgten der Kassenbericht und die einstimmige Entlastung des Vorstands sowie eine Wiederwahl zum Vorstand: Herbert Hamacher, Geschäftsführer der Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße, wurde nach drei Jahren Vorstandsarbeit für weitere drei Jahre einstimmig wiedergewählt.

Sodann ehrte der Vereinsvorsitzende drei Unternehmen und eine Privatperson für langjährige Mitgliedschaft: die Galeria Kaufhof GmbH (Hauptverwaltung), die Kuttenkeuler GmbH sowie der Landschaftsarchitekt Horst V. Calles erhielten für ihre 40-jährige Mitgliedschaft einen „Baustein für Köln“. Oskar Hummel vom Antik Hotel Bristol erhielt nachträglich ebenfalls einen „Baustein für Köln“ – das Unternehmen ist inzwischen seit 43 Jahren Mitglied des Kölner Verkehrsvereins. Beim „Baustein für Köln“ handelt es sich um Original-Pflastersteine der „Via Culturalis“, einer Kulturzone in Köln, die vom Verkehrsverein intensiv gefördert wird.

Insgesamt zählt der Kölner Verkehrsverein derzeit rund 200 Mitglieder. darunter viele aus den unterschiedlichen Branchen des Handels, der Banken, der Hotellerie, die IHK sowie die Spitzenorganisationen des Handwerks und ebenso Privatpersonen. „Wir sind eine schlagkräftige Truppe, würden uns aber „Wir sind eine schlagkräftige Truppe, würden uns aber nichtsdestotrotz über neue Mitglieder freuen“, so der KVV-Vorsitzende, „denn es bleibt in Köln in Sachen Stadtbild jede Menge zu tun und zu fordern.“



Kölner Stadt-Anzeiger vom 20. Januar 2010

Schokolade hat immer Konjunktur


Kölns süßestes Museum hat einen Mercurius-Preis für besondere Verdienste in der Tourismusförderung erhalten. Den Preis in der Kategorie Einzelperson erhielt Zhou Meng, die chinesische Wirtschaftsbotschafterin.

Labsal für eins der wenigen nicht-subventionierten Kölner Museen: Maria Mrachacz, Direktorin des Schokoladenmuseums, erhielt am Dienstag für „ihr“ Haus den Mercurius-Preis für besondere Verdienste in der Tourismusförderung. Und auch sonst hat sie derzeit Grund zu feiern.
Konzept und Umsetzung werden ihr dieses Jahr wohl einen neuen Besucherrekord bescheren. Es sei insgesamt hervorragend für die private Sammlung gewesen. Doch ein Monat tue sich besonders hervor. „Das war der beste August aller Zeiten“, so Mrachacz. 70 000 Gäste kamen allein in jenen vier Wochen.

Mit 8,5 Millionen Besuchern seit seiner Gründung 1993 gehört das Museum zu den zehn meistbesuchten in ganz Deutschland, lobte Laudator und Ex-Handwerkskammer-Präsident Franz-Josef Knieps („Schokolade hat immer Konjunktur.“) in seiner Rede. „Allein vergangenen Samstag kamen 4500 Menschen“, staunt die Leiterin selbst über so viel Erfolg. Nun gab es diesen Preis obendrauf für das Haus auf der Rheinauhafen-Halbinsel. Mrachacz: „Das beflügelt uns weiterhin. Und wir werden alles daran setzen, dass das Schokoladenmuseum eine Hauptattraktion Kölns bleibt.“

Das Schokoladenmuseum wurde 1993 von Dr. Hans Imhoff, dem damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden der Firma Stollwerck, gegründet und finanziert. Er erlangte für sein umfangreiches Wirken 2001 die Ehrenbürgerschaft und starb 2007. Witwe Gerburg Klara Imhoff führt das Erbe ihres Mannes fort. Seit 2006 kooperiert das Museum mit der Firma Lindt & Sprüngli.

Den Preis in der Kategorie Einzelperson erhielt die chinesische Wirtschaftsbotschafterin für die Stadt Köln, Zhou Meng, für ihr seit mehr als zehn Jahren andauerndes Engagement für chinesische Touristen in der Stadt sowie in der Werbung für das Reiseziel Köln in China. Die 46-jährige Bergisch Gladbacherin wurde in Peking geboren, studierte dort sowie in Aachen und zog der Liebe wegen 1988 ganz nach Deutschland. Die zweifache Mutter engagiert sich bei Köln-Tourismus auch ehrenamtlich. Sie wirkte mit bei der Kölner Ausbildung von 125 chinesischsprachigen Gästeführern sowie der ersten chinesischsprachigen Internetseite einer Stadt, die in Köln entstand. „Zhou Meng nutzt ihre Kontakte zum Wohle Kölns, sie baut Brücken zwischen den Kulturen“, lobt Tourismus-Chef Josef Sommer. Verliehen wurden die Preise zum sechsten Mal mit dem Verkehrsverein.

Den Original-Artikel finden Sie unter http://www.ksta.de/html/artikel/1285337982545.shtml





Kölner Stadt-Anzeiger vom 06. Januar 2010

Städtische Finanzen - Roters warnt vor schwierigen Zeiten


Oberbürgermeister Jürgen Roters sucht weiter Mittel und Wege, um den städtischen Haushalt zu konsolidieren. Eine neu eingesetzte „Task Force“ soll nun 3000 Ausgabepositionen auf ihre Notwendigkeit hin prüfen.

Beim Neujahrsempfang des Kölner Verkehrsvereins hat Oberbürgermeister Jürgen Roters seine Forderung nach Abschaffung, zumindest aber nach einer mehrjährigen Aussetzung des Solidaritätszuschlags wiederholt. Diese dringende Bitte dürfe nicht als Aufkündigung der Solidarität mit den neuen Bundesländern missverstanden werden, „aber wir müssen in der nächsten Zeit mehr an uns denken“. Für Köln würde eine Aussetzung pro Jahr 70 bis 80 Millionen Euro mehr in der Kasse bedeuten. Mit diesen Mitteln könnte die Stadt ihren Haushalt stabilisieren, sagte Roters unter dem Beifall der Gäste. „Auf uns kommen schwierige Zeiten zu, aber wir werden sie meistern“, versicherte der Oberbürgermeister. Um mit den Problemen fertig zu werden, brauchten die stark unterfinanzierten Städte und Gemeinden jedoch Hilfe von Bund und Land.

Roters plädierte erneut für einen kommunalen Rettungsschirm, ähnlich wie bei den Banken, unter den sich die chronisch klammen Städte und Gemeinden flüchten können. Im Vergleich mit anderen Städten aber stehe Köln noch gut da. Der Oberbürgermeister appellierte an die Bürger, bei Sparmaßnahmen nicht „kollektiv aufzuschreien“, sondern „die richtige Balance und den sozialen Ausgleich“ im Blick zu haben.

Eine neu eingesetzte Arbeitsgruppe der Stadtverwaltung, „eine Task Force“, habe den Auftrag, 3000 Ausgabepositionen auf ihre Notwendigkeit hin zu prüfen. Roters warnte allerdings davor, vorhandene Strukturen, die sich bewährt haben, „nach der Rasenmäher-Methode zu zerschlagen“. Neues aufzubauen sei oft deutlich teurer als Altes zu bewahren. Auch dafür gab es Beifall. Ihm gehe s darum, so Roters, den Bürgersinn in der Stadt noch stärker zu mobilisieren.

Rückblickend auf das abgelaufene Jahr zog der Vorsitzende des Kölner Verkehrsvereins, Martin Schwieren, zufrieden Bilanz. „Wir haben uns eingemischt, wir haben gelobt, wir haben aber auch wieder mahnend den Finger gehoben“, resümierte er. Und kündigte an, der Kölner Verkehrsverein werde „regelmäßiger und penetranter als in der Vergangenheit nachhaken und schauen, ob aus Bekundungen Taten werden“.

Den Original-Artikel finden Sie unter http://www.ksta.de/html/artikel/1262688254799.shtml



Kölner Wochenspiegel

Verkehrsverein wacht weiter


Neujahrsempfang mit Honorationen

Zu seinem Neujahresempfang lud der Kölner Verkehrsverein ein.

Vorsitzender Martin Schwieren hob in seiner Rede das sehr gut verlaufende Jahr 2009, die Verleihung des Mercuriuspreises (Mercure-Hotel Severinshof und Kiosk-Neubau am Dom) und die Verleihung der "Sauren Zitrone"(Deutzer Bahnhof) hervor. Er kündigte weiterhin hohe Wachsamkeit bei der Begleitung der Stadtprojekte an. Außerdem wurde von Schwieren gesagt, dass OB Roters mit dem Masterplan von Albert Speer seine "Filmpremiere" starten kann. Zu den Gästen des Empfangs zählten neben Ex-Oberbürgermeister Fritz Schramma auch der Präsident der Handwerkskammer Franz-Josef Knieps sowie zahlreiche weitere Honorationen aus Wirtschaft, Kultur und Politik. Zum Schluss überbrachte Oberbürgermeister Jürgen Roters die Neujahreswünsche der Stadt Köln.

Den Original-Artikel finden Sie unter http://www.koelner-wochenspiegel.de/rag-kws/docs/239207/



16.12.2009: Kölner Wochenspiegel
>>> " "Saure Zitrone" für Deutzer Bahnhof
Kölner Verkehrsverein bemängelt maroden Zustand.
Die Entscheidung ist gefallen. Die "Saure Zitrone 2009" geht an den Deutzer Bahnhof.

Kölner Stadt-Anzeiger vom 11. Dezember 2009

„Saure Zitrone“ für Deutzer Bahnhof


Welches ist der hässlichste Ort Kölns? Der Deutzer Bahnhof - befand der Kölner Verkehrsverein und verlieh der Bahn dafür den wenig beliebten Preis "Saure Zitrone". Für die vielen Schandflecken brauche es aber eigentlich einen ganzen Zitronenbaum, so die Jury.

Die „Saure Zitrone“, ein Preis für besonders misslungene Bauten und für Beispiele, wie das Kölner Stadtbild verschandelt wird, geht 2009 - und damit wieder einmal - an die Deutsche Bahn AG. Diesmal steht der Deutzer Bahnhof im Fokus der Kritiker. Der Zustand des für die Messestadt Köln so wichtigen Entrées in die Stadt sei schlicht „eine Zumutung“ klagte Martin Schwieren, Vorsitzender des Kölner Verkehrsvereins, der den Preis ins Leben gerufen hat. Vorplatz und Treppe wirkten vernachlässigt und marode. Außerdem sei der Bahnhof seit vielen Monaten eine Baustelle, „ohne dass Erkennbares geschieht“.

Die Stadt Köln brauche eine „ästhetische Führung“, forderte Schwieren bei der Preisverleihung am Donnerstag, an der die Bahn allerdings nicht teilnahm. Verantwortung und Zuständigkeiten seien in der Stadt nicht klar definiert und würden „hin und her geschoben“. Kölns öffentlicher Raum präsentiere sich ungepflegt. Eine einzelne Zitrone reiche da nicht, eigentlich müsste ein ganzer Zitronenbaum her, meinte Schwieren ironisch. Der Verkehrsverein setze auf „die heilende Kraft der Zitrone“: „Wir bieten viel Vitamin C gegen den Skorbut der Stadt.“

Aus der Bevölkerung seien in diesem Jahr nahezu 50 Vorschläge für die „Saure Zitrone“ eingegangen. Die Rekordzahl zeige, wie schlecht es um Köln stehe. Ob Stromkästen vor historischen Gebäuden, der Schilderwald oder „unsäglich hässliche, teils kaputte Fassaden“ - in Köln fehle „der Blick für das Ensemble“, stellte Jurymitglied und Architekt Kaspar Kraemer fest. Es gebe genügend Beispiele für dringenden Handlungsbedarf, sagte Schwieren und zählte auf - Opernplatz, Parkhaus Unter Goldschmied, die zugemüllten Bahnbögen am Eigelstein und in Ehrenfeld, die Bahnunterführungen an der Trankgasse. Vieles sei „eine Beleidigung für das Auge“. An Oberbürgermeister Jürgen Roters appellierte der Vereinsvorsitzende, Verantwortung zu übernehmen. Der Verein werde nicht nachlassen, den Finger in die Wunden zu legen.

Heinrich Remagen, Vorsitzender von City-Marketing Köln, schlug vor, schon heute die „Saure Zitrone“ für nächstes und übernächstes Jahr auszuschreiben und den möglichen Kandidaten zu sagen, dass man sie im Blick habe. Vielleicht gelinge es auf diese Weise schneller, Verbesserungen herbeizuführen.

Den Original-Artikel finden Sie unter http://www.ksta.de/html/artikel/1260197476107.shtml



11.12.2009: Kölner Express
>>> " Goldene Zitrone für Deutzer Bahnhof
Am Donnerstag wurde sie wieder vergeben, die „Saure Zitrone“ – also der Preis des Kölner Verkehrsvereins, den eigentlich keiner will.

13.10.2009: Kölner Wochenspiegel
>>> " Dat Pääd" ist zurück
Die Restaurierung des Reiterdenkmals auf dem Heumarkt ist abgeschlossen.

Kölner Stadt-Anzeiger vom 12. August 2009


„Mercurius Preis“ - Ein Hotel als Nothelfer


Das Mercure-Hotel Severinshof und das Metropolitankapitel des Doms sind mit dem Mercurius-Preis ausgezeichnet worden. Das Mercure-Hotel half kostenlos nach dem Einsturz des Stadtarchivs - das Metropolitankapitel schaffte den Neubau am Dom.

Als im März das Historische Archiv einstürzte, wurde im benachbarten Mercure-Hotel Severinshof Köln-City nicht lange gefackelt. Das Hotel öffnete seine Türen sofort für die geschockten Archivare, versorgte sie mit Getränken und bot ihnen Räume, in denen sie wieder zu sich selbst finden konnten.

Später nahm es Wohnungslose auf, stellte der städtischen Informations- und Beratungsstelle Räume zur Verfügung und versorgte mehr als zwei Wochen lang die Einsatzkräfte kostenlos mit Mahlzeiten und Getränken. Um das ermöglichen zu können, quartierte das ausgebuchte Hotel mit viel Spingerspitzengefühl sogar seine eigenen Gäste in andere Häuser um. Dafür erhielten die Mitarbeiter jetzt den „Mercurius Preis“ von Kölner Verkehrsverein und Köln-Tourismus, die damit besondere Verdienste um den Tourismus auszeichnen. „Ich halte das für absolut selbstverständlich“, wehrte Hoteldirektor André Steinmüller das Lob ab, aber - „dieses Engagement ist außerordentlich“, beharrte Josef Sommer, Geschäftsführer von Köln-Tourismus, zu Recht.

Ein weiterer Mercurius-Preis ging an das Metropolitankapitel der Hohen Domkirche für den Neubau des Kiosks am Dom samt Zugang zur Turmbesteigung und zu den Ausgrabungen. „Dem Architekten Kaspar Kraemer ist die Neugestaltung rundherum gelungen“, lobte Martin Schwieren, Vorsitzender des Kölner Verkehrsvereins, „die neue Architektur ist eine enorme ästhetische Bereicherung für den Roncalliplatz.“ Die Besucher strömten an den neuen Ort, der die Domplatte deutlich aufgewertet habe, hieß es. Den Preis nahm Dompfarrer und Stadtdechant Johannes Bastgen entgegen.

Der zum fünften Mal verliehene Mercurius-Preis besteht aus einer Urkunde und der Nachbildung eines römischen Glasgefäßes.

Den Original-Artikel finden Sie unter http://www.ksta.de/html/artikel/1246883774223.shtml




Kölner Stadt-Anzeiger vom 18. Juli 2009

„Köln gleicht einem Tollhaus“


Der Verkehrsvereinsvorsitzende Martin Schwieren attackiert Georg Quander - der Kulturdezernent sei "keine Führungspersönlichkeit". Überhaupt sei das kulturelle Leben in der Stadt in einem "desolaten Zustand", bemängelt Schwieren.

Der „Förderung des kulturellen Lebens“ hat sich der Kölner Verkehrsverein verschrieben. Umso allergischer reagiert dessen Vorsitzender Martin Schwieren auf die aktuelle Situation. „Desolat“ sei das, was sich in der Stadt tue, sagt er: „Es gleicht einem Tollhaus.“ Weit und breit finde sich niemand, der in der Lage sei, „den Augiasstall auszumisten“. Wohin man blicke, hake und hapere es, von der Kostenexplosion bei der Planung des Opernquartiers über den Konflikt um die Bebauung der Archäologischen Zone bis zum Umstand, dass die Bundesmittel zur Aufwertung des Bereichs um Dionysoshof und Baptisterium ausbleiben.

Hinzu komme, so kritisiert Schwieren weiter, dass das „Gesamterscheinungsbild der Stadt einfach nur in einem peinlichen Zustand ist“. Als Beispiele führt er aus seiner Sicht die mangelhafte Verkehrslenkung - etwa an der Philharmonie -, das schlechte Baustellenmanagement und „Reklameexzesse“ im öffentlichen Straßenraum an. Zu beanstanden sei auch, dass die Ausweisung von „Themenfeldern“ auf dem Melaten-Friedhof gegen den Bodendenkmalschutz verstoße und der Friedhofskultur schade.

Kompetente Besetzung gefordert

Bei allem vermisst der Vorsitzende des Vereins, der rund 250 Mitglieder zählt, eine „Autorität“, die den Weg weisen könne. Georg Quander falle für diese Rolle aus: „Zu allem Überfluss droht ein Vakuum in der Kulturpolitik, weil der Kulturdezernent schon mit einem Fuß auf der Bühne der Stuttgarter Staatsoper steht.“ Obwohl Quander „Sachverstand“ bewiesen und „Fleißarbeit geleistet“ habe bei der Erarbeitung des Kulturentwicklungsplans, sei er „keine Führungspersönlichkeit.“ Es sei höchste Zeit für eine „kompetente Besetzung des Kulturdezernats“.

Den Original-Artikel finden Sie unter http://www.ksta.de/html/artikel/1246883676939.shtml




Kölnische Rundschau vom 17. Juni 2009







Kölner Express vom 17. Juni 2009





BILD vom 17. Juni 2009







Kölner Stadt-Anzeiger vom 13. Januar 2009





"Die Aufgabe ist mir ein Herzensanliegen"


Martin Schwieren ist neuer Vorsitzender des Kölner Verkehrsvereins

Köln, 17. Oktober 2008. "Es ist mir ein Herzensanliegen, gemeinsam mit Anderen unsere Stadt voranzubringen!" Mit diesen Worten dankte Martin Schwieren den Mitgliedern des Kölner Verkehrsvereins e.V. Diese wählten ihn gestern in der jährlichen Mitgliederversammlung einstimmig zum neuen Vorsitzenden. Er tritt damit die Nachfolge von Manfred Münzel an, der den Verein von 1999 bis 2008 führte und nun nicht mehr zur Wiederwahl angetreten war. Schwieren, seit 1979 selbstständiger Steinmetzmeister in Köln-Dünnwald, dankte seinem Vorgänger für dessen Arbeit: "Ob 'Clean up Cologne', Saure Zitrone oder Mercurius-Preis: Mit Manfred Münzel an der Spitze hat der Verkehrsverein zahlreiche wichtige Debatten um die Stadtgestaltung angestoßen." In den Vorstand wiedergewählt wurden, ebenfalls einstimmig, Lambert Bachem, Heinrich Becker, Professor Henrik Hanstein, Wilhelm Luxem, Wiljo Schumacher, Elisabeth Slapio, Josef Sommer und Gottfried Staats. Dem Vorstand gehören außerdem Eldach Herfeld und Herbert Hamacher an, die in diesem Jahr nicht zur Wahl standen.

Martin Schwieren freut sich auf seine neue Aufgabe als Vorsitzender des Kölner Verkehrsvereins. "Ich bin ein kölsche Jung", ich liebe diese Stadt – und ich leide an und mit der Stadt", sagte er in der gestrigen Mitgliederver-sammlung. "Liebe heißt verzeihen – aber auch, die Dinge, die einen stören, offen anzusprechen!" Genau das habe er vor. "Köln hat so viel Potenzial und so viel historische Schätze", so Schwieren, "doch viel zu oft kommt dieses Potenzial nur ungenügend zur Entfaltung." Das besondere Interesse des Handwerksunternehmers gilt Denkmälern. Einer seiner Schwerpunkte als Steinmetz ist die Restaurierung denkmalgeschützter Objekte. Außerdem engagiert er sich als Vorstandsmitglied im Verein Deutscher Restauratoren und als Mitglied im Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz. Hinzu kommen zahlreiche weitere Ehrenämter, unter anderem im Zentralverband der Deutschen Naturwerksteinwirtschaft, als Bundes- und Landesinnungsmeister, als Mitglied des Vorstands der Kreishandwerkerschaft Köln, als Vorsitzender des Berufsbildungswerks des Deutschen Steinmetzhandwerks und als Vorsitzender des Arbeitskreises Handwerk und Kultur beim Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin. Schwieren wurde 1951 in Wesseling geboren, ist verheiratet und hat drei Söhne.

Der Vorgänger im Amt des Vorsitzenden des Kölner Verkehrsvereins, Manfred Münzel, trat nach drei Wahlperioden und neun Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr zu Wahl an. "Es wird Zeit, den Stab an einen jüngeren Nachfolger weiterzureichen, der mit frischer Tatkraft die zahlreichen Aufgaben unseres Vereins fortführt", sagte Münzel, der im Juni seinen 70. Geburtstag gefeiert hatte, zu seinem Abschied. In seiner Amtszeit zwischen 1999 und 2008 konnte der Verkehrsverein zahlreiche Impulse für mehr Sauberkeit, Helligkeit und Sicherheit in der Stadt setzen. So gehörte der Verein zu den Initiatoren der Sauberkeitsaktionen "Clean up Cologne" und "Köln putz(t) munter", wirkte beim Leitbild 2020 der Stadt Köln mit, sorgte mit dafür, dass viele Kölner Brunnen wieder sprudelten, und übernahm die Patenschaft für das Projekt einer zentralen Kulturachse in Köln, die "Via Culturalis". Besondere Aufmerksamkeit erzielte der Verein in den zurückliegenden Jahren mit der "Sauren Zitrone", einer in Münzels Amtszeit kreierte Anti-Auszeichnung für besonders negative Beispiele von Stadtgestaltung. "Preisträger" waren unter anderem das Musical-Zelt am Breslauer Platz oder die Dom-Umgebung (vor der Umgestaltung). Außerdem hat Münzel gemeinsam mit Josef Sommer von KölnTourismus den "Mercurius-Preis" ins Leben gerufen, mit dem der Kölner Verkehrsverein und KölnTourismus Menschen und Institutionen auszeichnen, die sich um die Förderung des Tourismus in Köln verdient machen. Auch die Beleuchtung einiger Rheinbrücken und des Deutzer Rheinufers sowie – ein Dauerbrenner – der unermüdliche Einsatz für die Restaurierung des Reiterstandbildes auf dem Heumarkt zählen zu den Verdiensten des Kölner Verkehrsvereins und seines langjährigen Vorsitzenden Münzel. "Gäbe es den Verkehrsverein nicht", sagte dieser in der Mitgliederversammlung, "er müsste neu erfunden werden." Und zu seinem Nachfolger sagte Münzel: "Martin Schwieren hat ein Herz für Köln – ich wünsche ihm viel Glück und Erfolg!"


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Kölner Stadtanzeiger vom 09.01.2008
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Kölnische Rundschau vom 09.01.2008



Köln, im Februar 2008

Spendenaufruf zur Sanierung des Reiterstandbildes
Friedrich Wilhelm III. König von Preußen
auf dem Heumarkt in Köln



Sehr geehrte Damen und Herren,

der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Fritz Schramma, hat wegen der besonderen Bedeutung des Reiterdenkmals auf dem Heumarkt für die Stadt alle Bürgerinnen und Bürger zur Mithilfe bei dessen Wiederherstellung aufgerufen.

Wir, der KÖLNER VERKEHRSVEREIN e.V. und seine Mitglieder waren die Initiatoren und Träger der ersten Wiederherstellung des Reiterstandbildes nach dem Krieg. Unsere Vorväter haben enormes geleistet, um das Denkmal halbwegs wieder instand zu setzen. Auch der neuen Verpflichtung, nochmals um Spendenmittel zu werben, können wir uns nur schwer entziehen.



Das Reiterstandbild Friedrich Wilhelm III., König von Preußen, ist eines der bedeutendsten Denkmäler, das an die außerordentliche Entwicklungszeit unserer Stadt im 19. Jahrhundert in der Preußischen Rheinprovinz erinnert.

Wir treten deshalb mit der herzlichen Bitte an Sie heran, auch Ihren Beitrag im Sinne der Stiftung zur Wiederherstellung des Denkmals zu erbringen. Es sollte alles darangesetzt werden, Reiter, Pferd und Sockel bis zum Jahresende 2008 wieder auf den Heumarkt zurückzubringen.

Ihre Spende zahlen Sie bitte auf unser Konto zur Stiftung Nr. 24630030 bei der Kölner Bank eG, BLZ 37160087.
Sie erhalten dann auf Wunsch eine steuerlich abzugsfähige Bestätigung, da wir als Gemeinnütziger Verein dazu berechtigt sind.

Schon jetzt dürfen wir Ihnen im Namen aller Initiatoren sehr herzlich für Ihren Betrag danken. Wir sichern Ihnen zu, alles zu unternehmen, um das gemeinsame Ziel einer baldigen und endgültigen Wiederherstellung des Reiterdenkmals zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen
für den geschäftsführenden Vorstand der Kölner Verkehrsvereins e.V.

Lambert Bachem       Martin Schwieren       Wiljo Schumacher       Elisabeth Slapio
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KÖLNER VERKEHRSVEREIN zur Förderung des kulturellen Lebens e.V.


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