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Neujahrsempfang 6.01.2011
Rede Martin Schwieren, Vorsitzender
Es gilt das gesprochene Wort.


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Frau Bürgermeisterin Scho-Antwerpes,
Frau Bürgermeisterin Spitzig,
Herr Bürgermeister Bartsch,
Herr Bürgermeister Manfred Wolf,
liebe Mitglieder des Kölner Verkehrsverein,
meine sehr verehrten Damen und Herren,

zum Neujahrsempfang des Kölner Verkehrsvereins, der traditionell am Gedenktag der Heiligen Drei Könige stattfindet, begrüße ich Sie alle ganz herzlich.

Als Hausherrn begrüße ich Herrn Dr. Ferger,
ebenso herzlich unseren OB a.D. Fritz Schramma
und den langjährigen Vorsitzenden unseres Vereins, Herrn Dr. Günther Jacobi.

Ich hoffe, Sie alle hatten während der Weihnachtstage und über den Jahreswechsel Gelegenheit, den Adrenalinspiegel herunter zu fahren, ein wenig zu entspannen und inne zu halten.

Die Rückschau 2010 sieht für den KVV auch im gerade abgelaufenen Jahr sehr gut aus.
Wir haben uns, wie immer zu Wort gemeldet, wir haben gelobt, wir haben aber auch wieder mahnend den Finger gehoben.

Mit der Verleihung des Mercuriuspreis 2010, gemeinsam mit Köln-Tourismus an das Schokoladenmuseum/Stollwerk haben

wir ein hervorragendes Beispiel gewürdigt, welches zeigt,
wie langjährige, beharrliche und gute Arbeit, Früchte trägt.

Ebenso wurde der Einsatz von Frau Zhou Meng als „Botschafterin“ für Köln in China prämiert.
Allen Preisträgern und ihren Mitarbeitern möchte ich auch
heute noch mal unseren herzlichen Dank aussprechen.

Die Verleihung der „Sauren Zitrone“ 2010 war für die Jury
auch diesmal wieder eine schwierige Aufgabe.

Ja, meine Damen und Herren, die „Saure Zitrone“, da fällt
mir der Leitsatz unserer diesjährigen Einladung zum
heutigen Empfang ein,
„Der beste Aussichtsturm im Leben ist Gelassenheit“ Unbekannt
wahrlich ein kluger Satz.

Aber mit der Gelassenheit ist es nicht immer ganz einfach.

Wenn ich die vielen Einsendungen zur letzten „Sauren Zitrone“
Revue passieren lasse, fällt es schon schwer, mit eben dieser Gelassenheit.
An dieser Stelle möchte ich auf die vielen Unzulänglichkeiten in unserer Stadt gar nicht eingeh´n.
Sie alle, die Sie mehr oder weniger täglich mit sensiblen Augen durch die Stadt gehen oder fahren, wissen wovon ich rede.

Die Jury befand, wir haben es mit einem systemischen Problem zu tun.


Was bedeutet dies:
Das Baustellen-Management, ebenso die Pflege des öffentlichen Raumes sowie der Gebäude, hier erinnere ich noch mal an den Deutzer Bahnhof oder auch an den Breslauerplatz, müssen erheblich verbessert werden.
Es gibt zwar Pläne und Tableaus über die unterschiedlichen Zuständigkeiten, in der Praxis scheitert es dann leider oft.
Ich betone auch, das es am guten Willen nicht fehlt, diesen habe ich in vielen Gesprächen mit Verantwortlichen wahrgenommen.
Der gute Wille allein genügt jedoch nicht!
Wie aber löst man dieses systemische Problem, wie erzielt man eine spürbare Verbesserung?

Mit den 10 Kölner Geboten?
„Et kütt wie et kütt » etc.
Mit Gelassenheit?
Mit unserem Dezernenten für Stadtentwicklung, Herrn Bernd Streitberger?

Ich denke, all die vielen Verantwortlichen oder gestatten Sie mir den Vergleich, Häuptlinge, sind hier in besonderer Weise gefordert, gefordert auch als Motivatoren für ihre Mitarbeiter.

Sie sind gefordert, das Engagement und die Aufmerksamkeit für Mängel oder Verbesserungsvorschläge jedes Einzelnen zu fördern.


Verehrter Herr Oberbürgermeister, mit Respekt hat der Kölner Verkehrsverein den Mut, ich bleibe bei dem Vergleich, Ihres Indianers Bernd Streitberger zur Kenntnis genommen, den er zeigte, als er stellvertretend für die Stadt die „Saure Zitrone“ 2010 in Empfang genommen hat.
Streitberger hat sich gestellt, Verantwortung übernommen, analysiert und Verbesserungen skizziert.

Herr Oberbürgermeister, zum Jahreswechsel nimmt man sich Dinge vor, für das neue Jahr, man darf aber auch Wünsche äußern.
Wir wünschen uns die Fortsetzung der Arbeiten am Reiterstandbild auf dem Heumarkt, da werden wir beharrlich bleiben und wir wünschen uns heute einige Ausführungen zur Lösung des systemischen Problems aus Ihrer Sicht und Verantwortlichkeit.
Zum Schluss, danke ich wie jedes Jahr all unseren Mitstreitern, stellvertretend seien hier erwähnt City-Marketing und Köln-Tourismus.
Ebenso gilt mein Dank meinen Vorstandskollegen des KVV, sowie unserer Geschäftsführerin Frau Hermani.

Meine Damen und Herren, Ihnen allen wünsche ich ein Jahr mit viel Zufriedenheit, Gesundheit und Optimismus.

„Der beste Aussichtsturm im Leben ist Gelassenheit“

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister für 2011 wünsche ich Ihnen ganz viel von dieser Gelassenheit aber auch für Ihren heutigen Vortrag, den wir nun mit Spannung erwarten.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit!

Herr Oberbürgermeister, Sie haben das Wort!

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